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Fundort: Schlossmuseum Sondershausen Mus. A15:317 / Hs M 10: LXV6 Angabe des Verfassers: di Mons: Stölzel Titelblatt:
Dominica 21 post Trinit: / a 8 / 4 Voci / 2 Violini / 1 Viola / con / Organo /
di / Mons: Stölzel / N.1 Vorhandenes Material: Partitur und Partien Partien: Canto, Alto, Tenor, Basso; Oboe Primo, Oboe 2, Violino 1, Violino Primo, Violino 2, Viola; Violono [2x], Organo [2x: 1x Chorton, beziffert; 1x Kammerton, beziffert] Besetzung: S, A, T, B; Chor [SATB]; 2 Ob, 2 Vl, Va; Bc [Violono, Org]
[1.
Chor] 2/4, B-Dur (tutti) Seyd starck in dem Herrn und in der Macht seiner Stärcke. [Epheser 6,10] [2.]
Rec:[itativo] secco (S, T, B;
Bc) [S] Mit unsrer Macht ist nichts gethan, der Feind ist allzu starck, die Kräffte allzu schwach und geben leicht im Streite nach. [T] Wir müßen sie von dem entbehren, der auch den Behemoth [vgl. Hiob 40,15] mit einem Finger kriegen kan. [B] Der macht der Feinde Macht zu Spott und der kann uns mit Glück und Sieg becrönen. [3.]
Duetto 2/4, B-Dur
(T, B;
2
Ob, 2 Vl;
Bc) [T, B] Ja kämpffe nur du Fürst der Finsterniß wir werden doch das Feld behalten. * [T] In Gottes Krafft muß Dawids Kieselstein dem Goliath den Kopf zerspalten [T, B] und werden wir nur starck im Herren seyn so bleibet uns der Sieg gewiß. da capo [4.
Recitativo] acc. (S, A, B;
a 4;
2
Ob,
2
Vl, Va;
Bc) [A] Auf Auf ihr Christen und mit dem Harnisch Gottes auszurüsten [S] Die Wahrheit sey der Gürt der Lenden [T] Gerechtigkeit der Krebs der Brust [B] Der Fuß vergeße daß er müdens beym Ewangelio des Friedens. [A] Es gläntzt in unsrer Händen des Glaubens güldner Schild [S] Die Hoffnung sey der Helm des Heils der uns mit Trost und Muth erfüllt. [B] Das Wort des Geistes Schwerdt, bewaffne stets die rechte Hand, [a 4] also tut man dem Teufel Widerstand. [5.
Choral] 3/2, B-Dur
(tutti) Glori Lob Ehr und Herrlichkeit sey Dir Gott Vatter und Sohn bereit Dem Heilgen Geist mit Nahmen. Die göttliche Krafft macht uns sieghafft durch Jesum Christum Amen. [Text: 7. Strophe von In dich hab’ ich gehoffet, Herr, Adam Reusner, 1533] Fundort: Schlossmuseum Sondershausen Mus. A15:318 / Hs M 10: LXIVB Angabe
des Verfassers: di Mons: Stölzel Titelblatt:
Dominica 21 post Trinit: / a 8 / 4 Voci / 2 Violini / 1 Viola / con / Cembalo /
N.2 / di / Mons: Stölzel Vorhandenes Material: Partitur und Partien Partien:
Canto, Alto, Tenor, Basso; Oboe 1, Oboe Primo, Oboe 2, Violino 1 [2x], Violino 2, Viola; Violon, Violono, Contin [im Chorton, beziffert], Organo [im
Kammerton, beziffert] Besetzung: S, A, T, B; Chor [SATB]; 2 Ob, 2 Vl, Va; Bc [Violon/o, Continuo, Org] [1.
Chor] 2/4, B-Dur (SATB;
2
Ob,
2
Vl, Va;
Bc) Herr deine Augen sehen nach dem Glauben. [Jeremia 5,3] [2. Aria] 2/4, B-Dur (A; 1 Ob, Vl unis.; Bc) Wilstu erwünschte Hülff erlangen so zweifle nicht. * Denk nicht Gott muß erst näher kommen eh dir dein Kreütze wird benommen. Nein nein er ist dir allzeit nah und eh noch als du rufest da glaub du ihm nur was er verspricht und
bleib an seinem Worte hangen.
da capo [3.]
Recit:[ativo] secco (S, A, T, B;
Bc) [S] Der Königische will die Wunder Zeichen sehn, und Jesus soll erst vor dem Kranken bette stehn, sonst glaubt er nicht, daß seinem Sohn geholffen werde, ob ers so sehnlich gleich begehrte. [T] So schwächlich brannte jetzt noch seines Glaubens Licht [A] Doch, sobald als Jesus spricht: geh hin, es lebt dein Sohn, so bricht daßelbe schon in stärcker Flammen aus. [B] Er geht getrost nach Hauß, und seine Knechte müßen ihm von seines Kindes Leben noch unterwegs, erfreüte Nachricht geben. [4.
Aria] 3/8, g-moll
(S;
2
Ob,
2
Vl, Va;
Bc) Deine Auge Herr sieht nach den Glauben wer er auch wie ein Senffkorn klein. * Ein schwaches Rohr ein glimmend Docht hat immer viel bey dir vermocht du läßest dir den Ruhm nicht rauben, daß du in Schwachen mächtig bist. da capo [5.
Recitativo] acc. (A;
a 4;
2
Ob,
2
Vl, Va;
Bc) [A] Mein Gott wie schwach brennt ofthin mir das edle Glaubens Licht, wenn die Vernunft darnieder sieht und eher nicht sich will zur Ruhe legen, es sey die Hülffe denn vor Augen und zugegen. [B] Ach! Lösch bei solchen Kampf und Strauß das zarte Flämmlein doch nicht völlig aus blaß es mit deinem Trost Wort auf, und gieß das Öehl der Hoffnung drauf, [a 4] Biß ich hernach erfreüt im Wercke, die Stunde deiner Hülffe mercke. [6.]
Choral 10/2, B-Dur (tutti) O mein Gott vor den ich trete, jetzt in meiner großen Noth. Höre wie ich sehnlich bete laß mich werden nicht zu Spott. meine schwachen Glauben stärck, und zerbrich des Teüfels Werck, daß ich nimmermehr verzage, Christum stets im Hertzen trage. [Mel.: Freu dich sehr o meine Seele]
(21. nach Trinitatis, Nr. 2) [21. Oktober 1736]
Fundort: Schlossmuseum Sondershausen Mus A15:320 / Hs M10 : LXVD Deckblatt: Dominica XXI. post Trinitatis \ a 8. \ 4 Voci \ 2. Violini. \ 1 Viola \ col \ Organo \ No. II \ di Sigr: Stoelzel. Material: Partitur und Partien Partitur: [1. Seite:] J.N.J. Dominica. 21. post Trinit:[atis] zum Evangelio. 1. [letzte Seite:] S[oli]D[eo] Gl.[oria] Partien: Canto, Alto, Tenor, Basso; Oboe Primo, Violino 1mo, Violino 1, Violino 2do, Viola; Violoncello [2x], Organo [2x: 1x beziffert, Kammerton; 1x beziffert, hoher Chorton] Besetzung: S, A, T, B; Chor [SATB]; Ob, 2 Vl, Va; Bc [Vc, Org]
[1. Arioso] 4/4, B-Dur (B; Ob, 2 Vl, Va; Bc) Hab ich dir nicht gesagt, so du glauben würdest du soltest die Herrlichkeit Gottes sehen [Johannes 11,40]
[2.] Aria 3/4, g-moll (A; Ob, 2 Vl; Bc) Der Glaube wächßt und kömmt zu Kräfften der sich vom Geiste bilden läßt. * Im Anfang hält er Kinder Stärcke im Fortgang thut er Jünglings Wercke biß er im männlichen Geschäfften zeigt daß er starck und Felsen fest. da capo
[3.] Recitativ:[o et] accomp:[agnato] secco - acc. - secco (A; S, 2 Vl, Va; Bc) [A] Der Vater jenes krancken Kindes, hat erst ein schwaches Glaubens=Licht, dann aber wuchß die Zuversicht, wenn sie durch Jesu Wort gestärckt, und er durch Nachricht des Gesindes die Stunde angemerckt, da Jesu ihm sein Macht=Wort gab, so nimmt er aus Erfahrung ab, daß deßen Mund die Wahrheit rede. [acc., S] Mein Jesu stärck auch mich, ist mein Vertrauen kindlich blöde, so sprich durch deine Krafft der Schwachheit zu, daß ich mich näher zu dir thu, und dir die Ehre gebe daß ich als eine dürre Rebe, durch dich im Glauben wachß’ und grüne [secco] gieb, daß auch mein’ aufmercksamkeit, der Stunden meiner Beßrungs Zeit mir darzu diene, daß ich mich auf dein Wort Verlaße und dich mit Helden Arm umfaße.
[4.] Aria 2/4, B-Dur (A; Ob, 2 Vl; Bc) Dringt hinein ihr Glaubens Strahlen tief in Jesu Hertz und Reich. * Da wird eüch ein Licht aufgehen, seine Herrlichkeit zu sehen welchem Blick ihn zubezahlen nichts allhier am Werthe gleich. da capo
[5.] Recitativ[o et] accomp:[agnato] secco - acc. - secco (S; T, 2 Vl, Va; Bc) [S] Des königischen Hertz ist Zeüge, was Glaub und Zuversicht, Vor Seeligkeit Verspricht, es war daßelbe blöd und feige, da noch das Kind in Tods Gefahr allein jetzunder, da Jesus spricht: es lebt dein Sohn, erfreüt er sich im Glauben schon, bewunderte als denn das Wunder, daß die Verheißung eingetroffen. [acc., T] Laß Jesu mich auf deine Allmacht hoffen, daß wenn ich mich im Glauben übe, ich ebenfalls die Wunder deiner Liebe, und deine Herrlichkeit auch schau. [secco] indeß wolst du zum Glaubens Leben, mir neüe Wachsthums Kräffte geben, daß ich dir jederzeit vertrau.
[6.] Choral 4/4, B-Dur (tutti) Herr Jesu der du angezündt, das Füncklein in mir Schwachen was sich Vom Glauben an mir find, du wollst es stärcker machen was du gefangen an Vollführ, biß an das End, das dort bey dir, auf Glauben folgt das Schauen. [Text: 10. Strophe des Chorals O Gottes Sohn, Herr Jesu Christ, David Denicke]
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